Heute war ich unterwegs, Kamera gepackt und ab in die tiefste Eifel.
Monschau ist ein kleines Städtchen inmitten eines Tals, urig und wunderschön.
Dazu spielte noch das Wetter mit.
Ich bin mir nicht sicher, aber dies dürfte ein Standesamt gewesen sein. Der eiserne Baum war bestückt mit einzelnen türkisen Glasscheiben mit den Namen neu verheirateter Paare. Noch ist er nicht voll ;)
Nach einigen Metern habe ich die wohl urigste Terrasse gesehen. Direkt am Bach. Kleine Stühlchen, kleiner Tisch und die Idylle ist perfekt.
Ich liebe Türen. Man glaubt gar nicht wie oft und gerne ich Türen fotografiere. Ich habe endlose Bilder von alten Türen hier herumfliegen. Irgendwie haben sie doch etwas.
Ein Haus schöner als das andere. Monschau ist voller Cafés, altem Fachwerk und Blumen. Bunt, strahlend und freundlich.
Somit gehören auch Blümchen zu den Fotos dazu.
Auf meinem Weg führten viele Brücken über das kleine Bächlein. Ich fand weitere Gasthäuser und altes verwuchertes Gemäuer.
Im Städtchen selbst war die alte Kirche, deren Turm man hier sieht, leider mit Baugerüst umzäunt. Jedoch konnte ich ein paar verwinkelte Häuschen fotografieren. Eine urige Bäckerei fanden wir ebenfalls auf unserem Spaziergang.
Vorbei an Bäckereien, kleinen Lädchen und wunderbar geschmückten Wohnhäusern erreichten wir das Weihnachtshaus, direkt am Marktplatz gelegen. Die Terrassen der Restaurants waren völlig besetzt und die Seitengässchen leer. Ein kleiner Handtaschenladen lag uns auf dem Wege.
Natur, Gebäude, was fehlt? - Die Tiere. Selbst die Vierbeiner machen unerwartete Begegnungen und meinen sich zu wundern, warum sie dauernd fotografiert werden.
Und für die Kerle, oder eher die KLEINEN Männer, ein putziges Maschinchen.
Ein langer Tag, weit weg vom Schuss, aber immer noch urig, die Menschen sind fröhlich und die nostalgische Stimmung lebt.
Kveðja, Jenny
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